Erster Bauabschnitt

Die Kirchengemeinde wird auf Basis der Planungen des Büros „soan Architekten“, Bochum, die Sanierung der äußeren Grundmauern von St. Andreas durchführen. Bearbeitet wird die Südseite und das Areal um den Turm. Ziel ist es, seitlich gegen das Mauerwerk drückendes Wasser abzuweisen und im Sinne einer Drainage geordnet abzuleiten Hierzu sollen die Fundamente und ein vorgelagerter Technikkeller aufgegraben und mit einer dichtenden Schicht versehen werden. Geplant ist dazu ein für Gebäude innovatives Verfahren unter Verwendung von Geotextilien (Bentonitmatten) der heimischen Firma Naue, Fiestel. Die Verfüllung der Baugruben erfolgt schichtweise u.a. mit kapillarbrechendem Material. Die Tiefbauarbeiten sollen kombiniert werden mit einer Erneuerung bzw. Ertüchtigung der Blitzschutzanlage und der Verlegung eines Glasfaseranschlusses in die Kirche.

Der Auftrag ist an die Firma Kleffmann, Hüllhorst-Büttendorf vergeben worden. Die Arbeiten sollen im Mai 2022 aufgenommen werden – in Zusammenarbeit mit Archäologen. Zunächst wird die Baustelle eingerichtet, das heißt die Kirche wird im Süden und Westen weiträumig mit einem Bauzaun umstellt. Zugang ist dann nur noch von der Nordseite über den Haupteingang möglich. Alle Wege auf dem Kirchplatz werden durch den Bauzaun abgeschnitten bzw. unterbrochen, da die Baufahrzeuge über die Bergertorstraße/Parkplatz der Kirche auf die Baustelle gelangen. Die Dauer der Arbeiten wird auf 3 Monate geschätzt.

Zu den bisher geplanten Kosten von rd. 520.000,00 € wurde ein Zuschuß der Bundesrepublik Deutschland aus Denkmalmitteln in Höhe von rd. 260.000,00 € beantragt und ist inzwischen zugesichert. Weitere Mittel sind von der Kirchengemeinde gebildeten Rücklagen und bereits eingegangenen private Spenden von 50.000,00 €. Weitere  25.000,00 € hat der Kirch- und Orgelbauverein bereitgestellt.