Erster Bauabschnitt

Die Kirchengemeinde wird auf Basis der Planungen des Büros „soan Architekten“, Bochum, noch im Jahr 2021 die Sanierung der äußeren Grundmauern von St. Andreas durchführen. Bearbeitet wird die Südseite und das Areal um den Turm. Ziel ist es, seitlich gegen das Mauerwerk drückendes Wasser abzuweisen und im Sinne einer Drainage geordnet abzuleiten Hierzu sollen die Fundamente und ein vorgelagerter Technikkeller aufgegraben und mit einer dichtenden Schicht versehen werden. Geplant ist dazu ein für Gebäude innovatives Verfahren unter Verwendung von Geotextilien (Bentonitmatten) der heimischen Firma Naue, Fiestel. Die Verfüllung der Baugruben erfolgt schichtweise u.a. mit kapillarbrechendem Material. Die Tiefbauarbeiten sollen kombiniert werden mit einer Erneuerung bzw. Ertüchtigung der Blitzschutzanlage und der Verlegung eines Glasfaseranschlusses in die Kirche.

Zu den bisher geplanten Kosten von rd. 520.000,00 € wurde ein Zuschuß der Bundesrepublik Deutschland aus Denkmalmitteln in Höhe von rd. 260.000,00 € beantragt und ist inzwischen zugesichert. Weitere Mittel sind von der Kirchengemeinde gebildeten Rücklagen und bereits eingegangenen private Spenden von 50.000,00 €. Weitere  25.000,00 € hat der Kirch- und Orgelbauverein bereitgestellt.